Niemand liest Ihre E-Mails? Ändern Sie Ihre Taktik …

April 2, 2016

Sie bemühen sich, die Regeln der Kommunikationskunst strikt zu befolgen, erhalten jedoch trotzdem keine Reaktion? Lassen Sie sich von Alex’ und Maras Geschichte inspirieren … Alex stürmt in Maras Büro. Er ist aufgeregt und wütend: „Jetzt reicht’s mir wirklich! Ich kommuniziere und kommuniziere, aber es bringt einfach nichts!“Mara hebt den Kopf von ihrer Akte: „Was ist denn passiert?“

 

Alex setzt sich und atmet tief durch.

 

„Wie du weißt, verschicke ich systematisch ein Protokoll von allen Projektsitzungen an alle Teilnehmer und an die Mitglieder des Lenkungsausschusses. Du weißt auch, dass ich eine wöchentliche und eine monatliche Zusammenfassung an alle Parteien versende, die an dem Projekt beteiligt sind.“

 

„Ja, das weiß ich.“

 

„Gut! Stell dir vor, Karl aus der Finanzabteilung hat beim Kaffee doch tatsächlich behauptet, dass er keine Ahnung hat, was im Rahmen des Projekts passiert! So eine Frechheit! Es ist ja wohl kaum meine Schuld, wenn er seine E-Mails nicht liest!“

 

„Das ist wirklich ärgerlich. Was willst du jetzt tun?“

 

„Keine Ahnung! Ich werde ihn garantiert nicht jedes Mal anrufen, um sicherzugehen, dass er meine E-Mails liest. Wir sind schließlich nicht im Kindergarten!“

 

„Und welche Folgen hat es für dein Projekt, wenn Karl deine E-Mails nicht liest? Wenn er im Beisein von anderen sagt, dass er in Bezug auf dein Projekt nicht auf dem Laufenden ist?“

 

„Das ist eine Katastrophe! Schließlich ist er der Berater des Geschäftsführers. Wenn er bezüglich des Projekts nicht auf dem Laufenden ist, wird er es bei der Geschäftsführung nicht unterstützen.“

 

„Es ist also in deinem Sinne, dass er informiert bleibt?“

 

„Ja, klar!“

 

„Und was ändert es für ihn, nichts über dein Projekt zu wissen?“

 

„Ihm ist das egal, es ist ja nicht sein Projekt!“

 

„Und warum erwartest du, dass er deine E-Mails liest?“

 

Alex schweigt. Aus dieser Perspektive hatte er die Sache noch nicht betrachtet. Dann steht er voller Tatendrang auf.

 

„Du hast Recht. Ich muss eine andere Lösung finden, um ihn über den Fortschritt des Projekts zu informieren! Ich werde mit ihm sprechen und ihn nach seiner Meinung fragen.“

 

„Vielen Dank!“

 

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